{"id":2,"date":"2018-07-06T21:21:35","date_gmt":"2018-07-06T21:21:35","guid":{"rendered":"https:\/\/xn--prfungshilfe-elb.ch\/?page_id=2"},"modified":"2018-07-09T05:56:15","modified_gmt":"2018-07-09T05:56:15","slug":"sample-page","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/xn--prfungshilfe-elb.ch\/?page_id=2","title":{"rendered":"Was tun bei Pr\u00fcfungsangst? Eine praktische Anleitung"},"content":{"rendered":"<p>Je nach Schwere der Pr\u00fcfungsangst und Eskalationsniveau der Situation sind unterschiedliche Massnahmen angebracht.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bereiten Sie sich gut auf die Pr\u00fcfungssituation vor<\/strong><\/p>\n<p>Eines der wirkungsvollsten Mittel gegen Lampenfieber besteht darin, den Pr\u00fcfungsstoff so gut wie m\u00f6glich zu lernen. Das Risiko einer schlechten Note oder des Durchfallens ist nat\u00fcrlich prinzipiell immer gegeben, dennoch k\u00f6nnen Sie dem mit einer sorgf\u00e4ltigen Vorbereitung gezielt vorbeugen. Seien Sie also nicht passiv, sondern ergreifen Sie die Initiative und \u00fcbernehmen Sie Verantwortung f\u00fcr Ihren eigenen Lernfortschritt. Zur Vorbereitung geh\u00f6rt auch, sich ein realistisches Bild von der Pr\u00fcfungssituation oder vom Pr\u00fcfer zu machen und das eigene Lernen z.B. mithilfe eines guten Selbst- und Zeitmanagements effizient zu organisieren.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Setzen Sie Ihrer Angst rationale Argumente entgegen<\/strong><\/p>\n<p>Viele Studierende \u00fcberzeichnen die Vorstellung von der Pr\u00fcfungssituation und bef\u00fcrchten ein Horrorszenario, dem sie nicht gewachsen sind. Dieses Bild h\u00e4lt zumeist einer rationalen Betrachtungsweise nicht stand. Sie k\u00f6nnen Ihre Angst demontieren, indem Sie ihr realistische Argumente entgegensetzen. Machen Sie sich z.B. klar, dass nicht alles (und schon gar nicht Ihr pers\u00f6nlicher Wert) von der Pr\u00fcfung abh\u00e4ngt. Selbst wenn Sie die Pr\u00fcfung nicht erfolgreich absolvieren sollten, k\u00f6nnen Sie diese i.d.R. wiederholen oder im n\u00e4chsten Semester durch eine andere Pr\u00fcfungsleistung ausgleichen. F\u00fchren Sie sich vor Augen, dass Sie nicht hilflos sind, denn schliesslich haben Sie sich gr\u00fcndlich auf die Pr\u00fcfung vorbereitet und k\u00f6nnen auf den Verlauf somit positiv Einfluss nehmen. Erinnern Sie sich zudem an fr\u00fchere Pr\u00fcfungen, die trotz grosser Bef\u00fcrchtungen im Vorfeld letztendlich doch nicht so dramatisch gewesen sind.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Statt in Katastrophenfantasien zu versinken: Gehen Sie vom Erfolg aus<\/strong><\/p>\n<p>Das st\u00e4ndige Auseinandersetzen mit Katastrophenfantasien ist pure Energieverschwendung. Jene Energie k\u00f6nnen Sie besser in Ihre Vorbereitungen investieren. Daher sollten Sie f\u00fcr den Fall, dass Sie in Gedanken an eine schreckliche Pr\u00fcfung abdriften oder zu gr\u00fcbeln beginnen, sich am besten laut \u201eStopp!\u201c sagen. Eine gute Hilfe ist ebenso die bildhafte Vorstellung der Pr\u00fcfungssituation. Gehen Sie hierf\u00fcr in zwei Etappen vor: Spielen Sie zuerst das \u201eworst case\u201c-Szenario im Kopf durch. Stellen Sie sich detailliert vor, wie Sie zitternd in einem grossen Saal sitzen und im Kopf nur Leere herrscht. Lassen Sie im Folgenden dieses Bild verblassen bis es sich endg\u00fcltig aufgel\u00f6st hat. Malen Sie sich nun Ihre Traumpr\u00fcfung in allen Konsequenzen aus. Sie sind bestens vorbereitet und schaffen es souver\u00e4n, alle Fragen zu beantworten. Von Ihrer Anspannung ist kaum etwas zu sp\u00fcren und Sie bekommen eine ausgezeichnete Note. F\u00fchren Sie sich diese Erfolgsgeschichte immer wieder vor Augen und ersetzen Sie hiermit Ihre schlimmsten Erwartungen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Sorgen Sie f\u00fcr Entspannung<\/strong><\/p>\n<p>Pr\u00fcfungen verursachen naturgem\u00e4ss Stress. Um zu verhindern, dass Ihr Stresspegel \u00fcberhandnimmt, sollten Sie gezielt f\u00fcr Entspannung sorgen. N\u00fctzliche Methoden, um sich zu regenerieren, sind Sport treiben und das Praktizieren von Entspannungstechniken. Sport ist in mehrfacher Hinsicht hilfreich: Zum einen konzentrieren Sie sich durch die Aktivit\u00e4t schnell auf etwas Anderes als Ihre Pr\u00fcfung und zum anderen werden so gezielt Stresshormone abgebaut. Setzt Sie der Gedanke an sportliche Bet\u00e4tigung noch zus\u00e4tzlich unter Druck, versuchen Sie anderweitig Bewegung in Ihren Alltag zu integrieren (z.B. Treppe statt Lift nehmen, spazieren gehen). Entspannungstechniken eignen sich ebenso sehr gut, um Ihre innere Balance zu bewahren. Besorgen Sie sich z.B. eine CD mit meditativer Musik und h\u00f6ren Sie sich diese in aller Ruhe zu Hause an. Techniken wie Yoga, die progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder autogenes Training k\u00f6nnen Sie unter professioneller Anleitung z.B. bei der Migros Klubschule erlernen. Als Studierende k\u00f6nnen Sie zudem das vielf\u00e4ltige Angebot des Hochschulsports nutzen und dort verschiedene Yoga-Formen oder sonstige Aktivit\u00e4ten ausprobieren.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Suchen Sie sich aktive Unterst\u00fctzung<\/strong><\/p>\n<p>Es kann von grossem Nutzen sein, sich Unterst\u00fctzung von aussen zu holen. Gerade in Pr\u00fcfungsphasen sind soziale Kontakte wichtig, um pers\u00f6nliche Sorgen und Bef\u00fcrchtungen mitteilen zu k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus kann es hilfreich sein, sich einen pers\u00f6nlichen Coach unter z.B. Ihren Kommilitonen und Kommilitoninnen zu suchen. Dieser steht Ihnen bis zur Pr\u00fcfung mit Rat und Tat zur Seite, indem er Sie z.B. in punkto Lernen, Zeitplanung und Angstbew\u00e4ltigung unterst\u00fctzt. Um Missverst\u00e4ndnisse zu vermeiden, sollten Sie vorher mit Ihrem potentiellen Coach besprechen, wie Sie sich die Unterst\u00fctzung w\u00fcnschen. Alternativ k\u00f6nnen Sie sich mit mehreren anderen Kommilitonen und Kommilitoninnen, die sich ebenfalls auf eine Pr\u00fcfung vorbereiten, zwecks gegenseitiger Motivation und Reflexion zusammenschliessen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Nehmen Sie bei Bedarf professionelle Hilfe in Anspruch<\/strong><\/p>\n<p>Sollten Sie bei sich feststellen, dass Ihre Angst eine Eigendynamik entwickelt, die Sie nicht mehr steuern k\u00f6nnen, ist es sinnvoll, professionelle Hilfe zu Rate zu ziehen. Verhindern Sie, dass Ihre Pr\u00fcfung Sie krank macht und wenden Sie sich fr\u00fchzeitig an eine Beratungsstelle. Machen Sie sich klar, dass starke Pr\u00fcfungsangst ein weit verbreitetes Ph\u00e4nomen ist, das sich aber wiederum sehr gut behandeln l\u00e4sst. Bitte schauen Sie dazu auch die Hinweise unter <a href=\"https:\/\/xn--prfungshilfe-elb.ch\/?page_id=43\"><strong>Externe Hilfe<\/strong><\/a> an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Je nach Schwere der Pr\u00fcfungsangst und Eskalationsniveau der Situation sind unterschiedliche Massnahmen angebracht. \u00a0 Bereiten Sie sich gut auf die Pr\u00fcfungssituation vor Eines der wirkungsvollsten Mittel gegen Lampenfieber besteht darin, den Pr\u00fcfungsstoff so gut wie m\u00f6glich zu lernen. Das Risiko einer schlechten Note oder des Durchfallens ist nat\u00fcrlich prinzipiell immer gegeben, dennoch k\u00f6nnen Sie dem &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/xn--prfungshilfe-elb.ch\/?page_id=2\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">&#171;Was tun bei Pr\u00fcfungsangst? 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